Wo wohnt Gott?
Wo wohnt Gott? Er thront nicht über den Wolken.
Er ist dann gegenwärtig, wenn Du fröhlich den Tag beginnst
er
thront nicht über den Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo Du Deine Arbeit verrichtest
er thront
nicht über den Wolken
Er ist dann gegenwärtig, wenn Du freundlich mit Deinem Nachbarn
sprichst
er thront nicht über den Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo Du Deine Kinder und Freunde triffst
er
thront nicht über den Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo Du versuchst Gerechtigkeit und Frieden zu
stiften
er thront nicht über den Wolken
Er ist dann gegenwärtig, wenn zwei Menschen einander verzeihen
er
thront nicht über den Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo ihr anderen Menschen helft
er thront
nicht über den Wolken
Er ist dann gegenwärtig, wenn Du versuchst,
deinem Leben einen neuen Inhalt zu geben
er thront nicht über den
Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo ein Kind geboren wird
er thront nicht
über den Wolken
Er ist dann gegenwärtig, wenn ihr einander wohlwollt
er thront
nicht über den Wolken
Er ist dort gegenwärtig, wo Du versuchst Frieden zu stiften
er
thront nicht über den Wolken, denn es ist geboren Jesus, der Sohn!
er
thront nicht über den Wolken, denn es ist geboren die Liebe,
denn es
ist geboren die Freude, denn es ist geboren der Friede,
denn es ist
geboren die Gerechtigkeit,
er thront nicht über den Wolken, denn es
ist geboren Christus, der Herr!
DIE BIBEL, Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8
Der Geist Gottes überwindet die Sünde8,1 Es gibt also kein Strafgericht mehr für die,
die zu Christus Jesus gehören.
2 Das bewirkt das Gesetz,
das vom Geist Gottes bestimmt ist.
Es ist das Gesetz,
das Leben schenkt
durch die Zugehörigkeit zu Christus Jesus.
Es hat dich befreit von dem alten Gesetz,
das von der Sünde bestimmt ist
und den Tod bringt.
3 Das alte Gesetz war machtlos.
Es scheiterte an unserer irdischen Gesinnung.
Deshalb sandte Gott seinen eigenen Sohn
in Gestalt eines der Sünde ausgelieferten Menschen.
Er sollte als Opfer für unsere Sünden dienen.
So vollzog Gott das Strafgericht an der Sünde
genau dort, wo sie sich auswirkt:
im Menschen selbst.
4 Das tat er,
damit die Forderung des Gesetzes an uns erfüllt wird.
Denn jetzt ist unser Leben nicht mehr
von unserer irdischen Gesinnung bestimmt,
sondern vom Geist Gottes.
5 Wer von seiner irdischen Gesinnung bestimmt ist,
strebt nur nach irdischen Dingen.
Wer aber vom Geist Gottes bestimmt ist,
strebt nach dem, was der Geist will.
6 Nach irdischen Dingen zu streben
bringt den Tod.
Aber nach dem zu streben, was der Geist will,
bringt Leben und Frieden.
7 Darum bedeutet das Streben nach irdischen Dingen
Feindschaft gegen Gott.
Es ordnet sich nämlich nicht dem Gesetz Gottes unter –
dazu ist es ja gar nicht fähig.
8 Wer also von seiner irdischen Gesinnung bestimmt ist,
kann Gott unmöglich gefallen.
9 Aber ihr seid nicht mehr
von eurer irdischen Gesinnung bestimmt,
sondern vom Heiligen Geist.
Denn der Geist Gottes wohnt in euch.
Wer dagegen diesen Geist,
den Christus gibt,
nicht hat,
gehört auch nicht zu ihm.
10 Wenn Christus jedoch in euch gegenwärtig ist,
dann ist euer Leib zwar tot aufgrund der Sünde.
Aber der Geist erfüllt euch mit Leben,
weil Gott euch als gerecht angenommen hat.
11 Es ist derselbe Geist Gottes,
der Jesus vom Tod auferweckt hat.
Wenn dieser Geist nun in euch wohnt,
dann gilt:
Gott, der Christus vom Tod auferweckt hat,
wird auch eurem sterblichen Leib das Leben schenken –
durch seinen Geist,
der in euch wohnt.
Wer getauft ist, ist nicht mehr Sklave, sondern Kind Gottes
12 Brüder und Schwestern, das bedeutet:
Wir sind unserem irdischen Leib gegenüber
nicht mehr verpflichtet,
so zu leben,
wie es unsere irdische Gesinnung verlangt.
13 Wenn ihr nämlich so lebt,
wie es eurer irdischen Gesinnung entspricht,
müsst ihr sterben.
Wenn ihr aber mithilfe des Heiligen Geistes
eure irdischen Gewohnheiten tötet,
werdet ihr leben.
14 Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen,
sind Kinder Gottes.
15 Ihr habt ja nicht einen Geist empfangen,
der euch zu Sklaven macht.
Dann müsstet ihr doch wieder Angst haben.
Ihr habt vielmehr einen Geist empfangen,
der euch zu Kindern Gottes macht.
Weil wir diesen Geist haben,
können wir rufen:
"Abba! Vater!"
16 Und derselbe Geist bestätigt unserem Geist,
dass wir Kinder Gottes sind.
17 Wenn wir Kinder sind,
dann sind wir aber auch Erben:
Erben Gottes
und Miterben von Christus.
Voraussetzung ist,
dass wir sein Leiden teilen.
Denn dadurch bekommen wir auch Anteil
an seiner Herrlichkeit.
Hoffnung trotz allem Leid
Die ganze Schöpfung wartet auf die Befreiung
18 Ich bin überzeugt:
Das Leid, das wir gegenwärtig erleben,
steht in keinem Verhältnis
zu der Herrlichkeit, die uns erwartet –
und die Gott an uns offenbar machen will.
19 Die ganze Schöpfung wartet doch sehnsüchtig darauf,
dass Gott offenbart,
wer seine Kinder sind.
20 Denn die Schöpfung ist
der Vergänglichkeit unterworfen –
allerdings nicht aus eigenem Antrieb.
Sondern Gott hat es so bestimmt.
Damit ist aber eine Hoffnung verbunden:
21 die Hoffnung,
dass auch die Schöpfung selbst
aus der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit wird.
Und dass sie so zu der Freiheit gelangt,
die Gottes Kinder in der Herrlichkeit erwartet.
22 Wir wissen ja:
Die ganze Schöpfung seufzt und stöhnt vor Schmerz
wie in Geburtswehen –
bis heute.
23 Und nicht nur sie!
Uns geht es genauso.
Wir haben zwar schon als Vorschuss
den Heiligen Geist empfangen.
Trotzdem seufzen und stöhnen auch wir noch
in unserem Innern.
Denn wir warten ebenso darauf,
dass Gott uns endgültig als seine Kinder annimmt –
und dabei unseren Leib von der Vergänglichkeit erlöst.
24 Denn wir sind zwar gerettet,
aber noch ist alles Hoffnung.
Und eine Hoffnung,
die wir schon erfüllt sehen,
ist keine Hoffnung mehr.
Wer hofft schließlich auf das,
was er schon vor sich sieht?
25 Wenn wir dagegen auf etwas hoffen,
das wir noch nicht sehen,
dann müssen wir geduldig darauf warten.
Der Geist steht den Erwählten bei
26 In gleicher Weise steht uns der Geist da bei,
wo wir selbst unfähig sind.
Wir wissen ja nicht einmal,
was wir beten sollen.
Und auch nicht,
wie wir unser Gebet in angemessener Weise
vor Gott bringen.
Doch der Geist selbst
tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein –
in einer Weise,
die nicht in Worte zu fassen ist.
27 Aber Gott weiß ja,
was in unseren Herzen vorgeht.
Er versteht,
worum es dem Geist geht.
Denn der Geist tritt vor Gott für die Heiligen ein.
28 Wir wissen aber:
Denen, die Gott lieben,
dient alles zum Guten.
Es sind die Menschen,
die er nach seinem Plan berufen hat.
29 Er hat sie schon im Vorhinein ausgewählt.
Schon im Voraus hat er sie dazu bestimmt,
neu gestaltet zu werden –
und zwar so,
dass sie dem Bild seines Sohnes gleichen.
Denn der sollte der Erstgeborene
unter vielen Brüdern und Schwestern sein.
30 Wen Gott so im Voraus bestimmt hat,
den hat er auch berufen.
Und wen er berufen hat,
den hat er auch für gerecht erklärt.
Und wen er für gerecht erklärt hat,
dem hat er auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben.
Der Lobpreis der Geretteten
31 Was sollen wir noch mehr sagen?
Wenn Gott für uns ist,
wer kann sich dann noch gegen uns stellen?
32 Er hat ja seinen eigenen Sohn nicht verschont.
Sondern er hat ihn für uns alle in den Tod gegeben.
Wenn er uns aber seinen Sohn geschenkt hat,
wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?
33 Wer kann also Anklage erheben gegen die Menschen,
die Gott ausgewählt hat?
Gott selbst erklärt sie doch für gerecht!
34 Wer wird das Urteil sprechen?
Christus Jesus, der gestorben ist –
mehr noch:
der auferweckt wurde,
der an der rechten Seite Gottes sitzt
und der für uns eintritt!
35 Was kann uns von Christus und seiner Liebe trennen?
Etwa Leid, Angst oder Verfolgung,
Hunger oder Kälte,
Gefahr oder gar die Hinrichtung?
36 Schließlich heißt es ja in der Heiligen Schrift:
"Deinetwegen sind wir ständig vom Tod bedroht.
Wir werden behandelt wie Schafe,
die zum Schlachten bestimmt sind."
37 Doch aus alldem gehen wir
als strahlende Sieger hervor.
Das haben wir dem zu verdanken,
der uns so sehr geliebt hat.
38 Ich bin zutiefst überzeugt:
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen –
nicht der Tod und auch nicht das Leben,
keine Engel und keine unsichtbaren Mächte.
Nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftiges
und auch keine andere gottfeindliche Kraft.
39 Nichts Über- oder Unterirdisches
und auch nicht irgendetwas anderes,
das Gott geschaffen hat.
Nichts von alledem
kann uns von der Liebe Gottes trennen.
In Christus Jesus, unserem Herrn,
hat Gott uns diese Liebe geschenkt.
(Auszug BASISBIBEL)
Jesus Christus, Gottes Sohn?
Wer sich daran macht, die Gottessohnschaft Jesu begreifen zu wollen, wird sie nie erklären können, aber im Zuge dessen seine Botschaft besser verstehen lernen. Was immer schon Gotteslästerung gewesen sein mag, Christus hat es durchbrochen.
Inkarnation
Die Unmöglichkeit, Mensch zu sein und zugleich Gott, kann nur ein Geheimnis bleiben, das sich hartnäckig allen Erklärungen unseres Verstandes entzieht.
Zugegeben, dass Gott in Jesus Christus ganz Mensch war, der an einem Ort dieser Welt geboren wurde, aufwuchs und als Erwachsener zu den Menschen seiner Zeit gehörte, unter ihnen lebte und predigte: „Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.“, das ist zunächst unverständlich und bleibt uns äußerst geheimnisvoll; das erscheint uns gänzlich unfassbar, je mehr wir darüber nachdenken.
Fragen erlaubt
So wie auch seinerzeit die Jünger Jesus ungläubig ansahen: Was heißt das denn, daran zu glauben, dass der Gottessohn erschienen und auferstanden ist?
Das Faktum Jesus Christus, die Person, sein Leben, Sterben und Auferstehen, ist Zeichen und Mahnung, a l l e n Menschen in unserer Umgebung in solcher Weise zu begegnen, als stünde Christus nun selbst höchst persönlich vor uns!
Provokation
Das mag naiv klingen und Spott hervorrufen. Indem er unsere Gestalt annahm und die Menschen ohne Unterschied heilte, Barmherzigkeit übte, Liebe und Freundlichkeit verkündete, war Gott gegenwärtig und ist es ebenso bis heute. Nicht nur Vorbild, sondern anwesend, Jesus lebt! das reicht. Solo Dios basta.
Christus mit Brot und Wein in seinen Händen.
Unter seinen Füssen die Kanonenkugel und ein Soldatenstiefel
in Anlehnung an das prophetische Jesajawort (Jes. 9,4).
Im Hintergrund das Sackleinen der lateinamerikanischen Kaffeebauern.
Kunststoff, Holz versilbert, Sackleinen
ev. Forum Hohenwart bei Pforzheim.)
ein menschliches sein
ein menschliches angesicht
ein menschliches regen
ein menschliches wesen
ein menschliches sehen
ein menschliches hören
ein menschliches riechen
ein menschliches schmecken
ein menschliches streicheln
ein menschliches lachen
ein menschliches freuen
ein menschliches weinen
ein menschliches zagen
ein menschliches wagen
ein menschliches fragen
ein menschliches zürnen
ein menschliches ruhen
ein menschliches rufen
ein menschliches beten
ein menschliches glauben
ein menschliches hoffen
ein menschliches lieben
ein menschliches angesicht
ein menschliches regen
ein menschliches wesen
er kam darin zu wohnen, jesus

